SilverKris First Lounge, SIN, März 2017

Die Check-In Schalter am Flughafen Changi öffnen eigentlich erst drei Stunden vor dem Flug. Viele Airlines, darunter auch SWISS bieten einen Early-Check-In an. Wir machten davon Gebrauch, als wir etwa eine Stunde vor dem offiziellen Check-In am Flughafen ankamen. Die Check-In Schalter waren nur mit einer Person an einem der Economy Schalter besetzt. So gingen wir direkt zu ihr und zeigten unsere Reisepässe. Nach kurzem Tippen fragte sie etwas erstaunt, ob wir wirklich First Class fliegen würden. Da keine weiteren Passagiere am Check-In warteten führte uns die Dame dann zu einem eigenen First Class Check-In. Dies ist ein abgetrennter Raum, wo der ganze Check-In Prozess viel gemütlicher abläuft. So wird man gleich aufgefordert sich hinzusetzten, während der Check-In gemacht wird. Nach wenigen Minuten erhielten wir unsere Boarding Pässe und die Koffer wurden mit den HON-Priority Anhängern versehen. Hier wurden wir auch gefragt, ob wir vor dem Flug einen Personal Assistent wünschten der und von der Lounge zum Flugzeug begleitete, wir bejahten diese Frage natürlich.
Nach dem Check-In begaben wir uns auf direktem Weg in die Lounge. SWISS verwendet am Flughafen Singapur die SilverKris Lounge vom Allianzpartner Singapore Airlines.
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Der Eingang zur Lounge bietet eigentlich den Zugang zu zwei Lounges, einer Business Class Lounge auf der linken und einer First Class Lounge auf der rechten Seite mit jeweils einem Empfangspult. Als wir auf die Lounge zuliefen kam schon einer der Empfangsmitarbeiter aus der linken Seit auf uns zu und führte uns gleich in Richtung Business Class Empfang. Als er dann aber unsere Boarding Pässe mit dem aufgedruckten «F» sah, änderte er umgehend die Richtung und es ging in die First Lounge auf der rechten Seite.
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Da wir in unseren ganz normalen Strassenkleidern, also mit kurzen Hosen und T-Shirt in die Lounge kamen, beschlossen wir als erstes Duschen zu gehen und uns passendere Kleidung anzuziehen. Es stehen mehrere Duschen für die Fluggäste zur Verfügung. Meine Dusche war soweit sauber und mit allen notwendigen ausgestattet.
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Nach der erfrischenden Dusche ging es dann weiter einen guten Platz in der Lounge zu suchen. Wenn man die Lounge betritt kommt man zuerst durch einen längeren Gang und sieht danach auf der linken Seite zuerst eine Bar und dahinter dann einige Zweiertische um zu essen.
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Auf der rechten Seite der Lounge abfindet sich ein grosser Raum mit gemütlichen Stühlen und Tischen um entspannt dort zu sitzen und etwas kleines zu essen oder zu arbeiten.
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An der Bar am Anfang der Lounge hatte es auch einen Fernseher, auf dem eine Wiederholung eines vergangenen Fussballspiels aus der englischen Premier League gezeigt wurde. Die Auswahl an Spirituosen war zwar nicht besonders gross, aber man konnte erkennen, dass das kleine Angebot aus hochwertigen Produkten bestand.
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Zu Essen wird einiges geboten, zwar ist das Angebot Meilen entfernt vom 5-Sterne à la Carte Restaurant der SWISS Lounge in Zürich, aber es gibt trotzdem viele kalte und warme Leckereien. Da ich diesmal im Flug das komplette Menü durchhalten wollte, ass ich nur sehr wenig hier in der Lounge.
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Zuerst eine kleine Hauptspeise bestehend aus Sushi, Lachs, Käse und Brot und danach noch zwei kleine Stück Kuchen und ein Stück Wassermelone als Dessert. Alles war wirklich sehr gut und ich hätte wirklich gerne mehr davon gegessen.
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Nach etwas Shopping im Duty-Free und dem Ausgeben der letzten Singapur Dollar kehrten wir dann erneut in die Lounge zurück, um vor dem Flug noch etwas zu entspannen. Die Zeit bis zum Boarding verbrachten wir noch mit Warten und Champagner trinken. Es wurde Champagne Piper – Heidsieck Rare Millesime 2002 angeboten.
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Bevor unser Personal Assistent kam, erkundete ich noch die Lounge. Es gibt mehrere Arbeitsplätz, sowohl ausgestattet mit Apple, wie auch Windows Computern. Für Kinder gab es auch ein eigenes Spielzimmer sogar mit einer Play Station.
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Kurz vor Beginn des Boarding kam dann eine Personal Assistentin auf uns zu und teilte uns mit, dass sie uns zum Flugzeug begleiten werde. So verliessen wir zusammen mit ihr die Lounge und folgten ihr zum Flugzeug. In Singapur ist es so, dass es keine zentrale Handgepäckkontrolle gibt, sondern dass die Sicherheitskontrolle vor jedem Gate einzeln stattfindet. Die Schlage hier war bereits durch die vielen wartenden Passagiere ziemlich lange, aber unsere Personal Assistentin führte uns direkt zum Anfang der Schlange und so konnten wir ohne warten direkt zur Kontrolle. Danach kamen wir in den Wartebereich, aber das Boarding hatte noch nicht begonnen. So Sagte unsere Begleiterin, dass wir schnell ganz vorne warten sollen, denn sie würde schnell im Flugzeug nachfragen, ob wir schon einsteigen dürften. Nach wenigen Minuten kam sie dann zurück und das Boarding konnte beginnen. In Singapur waren zwei Fluggastbrücken ans Flugzeug angeschlossen. Eine für die acht Gäste der First Class und eine zweite für die restlichen Passagiere.