ZRH-SIN, SWISS, First, Boeing 777, März 2017

Nach Verlassen der First Class Lounge gingen wir noch kurz in eine der Raucherlounges im Terminal, bevor wir dann zu unsere Gate gingen um unseren First Class Flug anzutreten.
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Am Gate stand die erste je an SWISS ausgelieferte Boeing 777-300ER. Dieses Flugzeug wurde Ende Januar 2016 von Boeing an SWISS übergeben und fliegt seit Februar 2016 für die Airline. Während dem ersten Jahr hatte die Boeing mit der Registration HB-JNA eine Spezialbemalung mit dem Namen «Faces of SWISS». Leider wurde diese aber wenige Wochen vor unserem Flug entfernt und so fliegt die 777 nur noch in der ganz normalen SWISS Bemalung.
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Als wir am Gate ankamen hatte das Boarding bereits begonnen und so konnten wir direkt ohne zu warten unsere Tickets zeigen und einsteigen. Bei der Türe des Flugzeuges wartete schon der Maître de Cabine und als er unsere Bordkarten sah begrüsste er uns mit dem Namen und zeigte uns den Weg zu unseren Sitzen. Wir hatten in der ersten Reihe die beiden mittleren Sitze reserviert. Ich sass auf 1D.
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Gleich nach dem Betreten der First Class wurden wir auch schon von den beiden Fight Attendants begrüsst und nach unserem Getränkewunsch gefragt. Wir entschieden uns für den Champagner, einen Laurent -Perrier Grand Siècle. Dieser kam dann auch ziemlich schnell mit einem kleinen Amuse-bouche, Frischkäsetrüffel in karamellisierter Pumpernickelerde mit Randentatar und Randenscheiben, Meerettichcrème und Vene Kresse mit Flûtes von Sprüngli.
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Am Platz lagen bereits das Amenity Kit, der Pyjama, die Slipper und die Kopfhörer bereit. So war man auf die fast zwölfstündige Reise nach Singapur bestens vorbereitet. Von den Flight Attendants wurden noch Menükarten verteilt um sich schon mal einen Überblick über das heute angebotenen Menü zu machen.
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Vor dem Start gab es dann noch ein heisses Tuch und sowohl der Maître de Cabine wie auch der Pilot kamen zu jedem First Class Gast und heissten alle persönlich an Bord willkommen. Vom Maître de Cabine erhielten wir auch noch einen 50MB Daten-Voucher für das Internet während des Fluges.
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Pünktlich verliessen wir das Gate, rollten zum Runway und starteten den Flug nach Singapur. Kurze Zeit nach dem Start kam auch schon eine der beiden Flight Attendants bei uns vorbei und fragte uns nach unser gewünschten Speisen. Sie notierte alles und ging danach zurück in die Galley. Nach wenigen Minuten kam sie wieder zurück und begann den Tisch für das mehrgängige Abendessen vorzubereiten.
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Ich entschied mich für zwei Vorspeisen und einen Hauptgang. Zuerst für das Balik-Lachsfilet mit Blinis und Sauerrahm.
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Als zweite Vorspeise nahm ich die Auswahl an Fleischspezialitäten aus dem Kanton Waadt: Düre bi Rot-Rindfleisch, luftgetrocknetes Rindfleisch und Landrauchschinken.
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Danach folgte die Hauptspeise, Kalbsfilet mit Schalottenkruste, Black Bean-Sauce, Kartoffelstock mit Liebstöckel und dreierlei Karotten. Das Kalbsfilet war perfekt medium gebraten und auch so war das ganze Essen vorzüglich. Im Laufe des Essens bereute ich immer mehr bereits in der Lounge ein mehrgängiges Abendessen gegessen zu heben, denn ich konnte einfach nicht mehr weiteressen. Nach dem Fleisch und ein paar Bissen der Beilage konnte ich nichts mehr essen. Ich verzichtete sogar auf das Dessert, obwohl es zwei sehr leckere Optionen zur Auswahl gegeben hätte.
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Nach dem Essen bat ich eine der Flight Attendants mein Bett vorzubereiten und ich ging in der Zwischenzeit den Pyiama anziehen und die Zähne putzen. Zurück am Platz war mein Bett fertig gemacht und da wir die letzten noch wachen Passagiere in der First Class waren konnten wir die restlichen Pralinés von Sprüngli für uns behalten.
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Als ich mich dann hinlegte und meine Schiebetüre gegen den Gang geschlossen hatte schaute ich noch einen Film. Ich begann Jason Bourne, den neusten Teil der Bourne-Filmreihe zu schauen aber schlief im Laufe des Filmes ein.
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Die Nacht war sehr turbulent und so war ich froh die ganze Zeit angeschnallt zu sein. Irgendwo über Indien wachte ich dann auf. Ich versuchte dann das Internet an Bord, aber leider war es nicht das schnellste und Bilder per WhatsApp zu verschicken dauerte etwas und auch die Datenmenge von 50 MB war ziemlich schnell aufgebraucht.
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So schaute ich mir dann die verschiedenen Gadgets an meinem Platz an. Es gibt mehrere Leselampen und den Sitz kann man nach Lust und Laune in alle möglichem verschiedenen Positionen verstellen. Der Sitz bietet auch sehr viele Möglichkeiten um Sachen zu versteuern. So hat es in der Türe eine Garderobe um Kleider aufzuhängen. Unter der linken Armlehne hat es ein Fach, wo man die Schuhe verstauen kann und unter der rechten Armlehne hat es mehrere Fächer wo man Kleinigkeiten wie zum Beilspiel iPhone, Pass und vieles weitere während dem Flug versorgen kann.
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Das Entertainmentsystem wird durch eine Touchscreen Fernbedienung gesteuert, die in der Armlehne versorgt ist.
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Etwa zwei Stunden vor der Landung entschied ich mich ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen. Zuerst gab es Kaffee und Orangensaft. Danach machte einer der Flight Attentats den Tisch für das Essen bereit. Ich entschied mich nur Cornflakes, Früchte und einen weiteren Espresso zu nehmen.
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Nach fast zwölf Stunden landeten wir dann in Singapur. Leider verging der Flug viel zu schnell.
Beim Aussteigen warteten bereits mehrere Personal Assistenten mit Namensschildern der First Class Gäste und zeigten wohin man zur Einreise und Gepäckausgabe laufen musste. Man wurde nicht begleitet, sondern lief den beschriebenen Weg alleine. Bei der Einreise mussten wir etwa zehn Minuten anstehen und danach bei der Gepäckausgabe warteten bereits wieder die Personal Assistenten mit dem Gepäck der First Class Gäste.
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