ZRH-LAX, SWISS, Economy, Boeing 777, August 2018

Nach dem Check-in am First Class Schalter von SWISS im Terminal 1 ging es für uns ohne grosse Wartezeit durch die Sicherheitskontrolle und anschliessend direkt in die vor wenigen Wochen neu eröffnete SWISS Senator Lounge im Airside Center. Ein Review dazu wird während einer späteren Reise dieses Jahr noch folgen. Nach einem kurzen Frühstück und dem betrachten der neu umgebauten Lounge ging es weiter durch die Passkontrolle und mit der Bahn ins Terminal E. Aufgrund des schönen Wetters entschieden wir uns hier mehr Zeit zu verbringen, da es in dieser Lounge eine schöne Terrasse gibt.
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Etwa 45 Minuten bevor es in Richtung Gate ging, wollte ich noch einen kurzen Stopp im Whisky Club 28/10 machen, wo man aus einer Auswahl von über 120 Whiskys sein Getränk wählen kann.
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Ich entschied mich, zwei irische Single Malts zu probieren. Zuerst den 10-jährigen Hyde No. 1 President’s Cask und anschliessend noch den ebenfalls 10-jährigen Barr an Uisce 1803.
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Flugdetails
Airline: SWISS
Flugnummer: LX40
Route: ZRH-LAX
Flugzeug: Boeing 777-300ER – HB-JNI
Sitz: 23B (Mitte/Economy)
Datum: 01. August 2018
Abflug: 13:41 LT
Ankunft: 16:23 LT

Für den Flug nach Los Angeles stand eine Boeing 777-300ER der SWISS am Gate E22 bereit. LX40 wurde am 1. August 2018 von HB-JNI geflogen. Diese Boeing 777 kam am 30. Januar 2018 fabrikneu aus Everett im US Bundesstaat Washington in Zürich an und war zum Zeitpunkt unseres Flugs erst etwa sechs Monate im Einsatz für SWISS.
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Nach der Zusätzlichen Dokumentenkontrolle für die Flüge nach Nordamerika kamen wir zu der auf dem Boardingpass aufgedruckten Zeit am Gate E22 an. Das Boarding für den Flug begann dann aber etwa 30 Minute verspätet und der Abflug verzögerte sich ebenfalls um 30 Minuten. Die Ankunft in Los Angeles erfolgte hingegen sogar wenige Minuten vor der geplanten Ankunftszeit.

Kabine und Sitz
SWISS bietet in der Boeing 777-300ER 340 Sitzplätze: 8 in der First Class, 62 in der Business Class und 270 in der Economy Class. Wir flogen auf dieser Strecke in der Economy Class. Die Economy Kabine ist aufgrund der Grösse in zwei Teile aufgeteilt. Pro Reihe gibt es zehn Sitzplätze in einer 3-4-3 Anordnung, mit einem Sitzabstand von 78.7 cm und einer Breite von 43.3 cm. Auf dem Flug über den Atlantik sass ich auf dem Mittelsitz 23B.
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Ich hatte im Voraus Plätze in der Reihe 23 auf der linken Seite reserviert. Reihe 23 ist die erste Reihe in der Economy Class und da es hier auch auf beiden Seiten einen Notausgang gibt bieten Plätz in dieser Reihe sehr viel Beinfreiheit. Durch den Senator Status hatte ich die Möglichkeit, diese Sitzplätze kostenlos zu reservieren. Ohne Status wäre der Preis für einen solchen Sitz mit extra Beinfreiheit CHF 115.00 pro Passagier. Beim Betreten des Flugzeuges waren bereits eine Decke, ein Kissen und Kopfhörer auf allen Plätzen bereitgelegt.
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Durch den Platz am Notausgang mussten wir auf ein Fenster verzichten, es gab lediglich ein kleines rechteckiges Fenster an der Notausgangstüre etwas vor unseren Sitzen.
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In-flight Entertainment
Jeder der 270 Plätze in der Economy Class verfügt über einen 11-Zoll-Touchscreen mit USB-Anschluss. In den meisten Sitzen ist dieser Bildschirm im Vordersitz verbaut, ausser in den Sitzreihen bei den Notausgängen sind die Bildschirme in der Armlehne eingebaut. Das Unterhaltungssystem beinhaltet etwa 90 Filme und 170 TV-Serien. Es gibt ebenfalls eine Auswahl an CDs, Podcasts, Audiobüchern, Computerspielen sowie ein Programm für Kinder bestehend aus Trick- und Kinderfilmen.
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Aktuell bieten die beiden Flugzeugtypen Boeing 777 und Airbus A330 «SWISS Connect». Das ist das WLAN-Netzwerk, mit dem man sich mit seinem eigenen Gerät verbinden kann und die benötigte Datenmenge einfach per Kreditkarte kaufen kann. Aktuell werden folgende Pakete angeboten:
– 20MB für CHF 9.00
– 50MB für CHF 19.00
– 120MB für CHF 39.00
– 220MB für CHF 59.00

Service, Speisen und Getränke
Kurz nachdem ich mein Handgepäck verstaut und mich auf meinen Platz gesetzt hatte kam die für die Economy Class zuständige Maître de Cabine zu mir brachte mir ein Erfrischungstuch sowie eine kleine Flasche Wasser und sagte, dass wenn ich einen Wunsch hätte ich mich einfach bei ihr melden solle. Dieses kleine Senator Benefit zur Begrüssung an Bord gefällt mir persönlich doch recht gut, auch wenn da teilweise von anderen Passagieren fragende Blicke kommen wieso andere Passagere so einen Extraservice erhält und sie selber nicht.
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Kurz nach dem Start begann der erste Service mit Getränken und einem kleinen Apéro Snack. Es gab eine kleine Packung mit Rosmarin Grissini und dazu nahm ich einen Gin Tonic mit Bombay Gin.
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Etwa eine halbe Stunde später begann der Essensservice. Es gab eine Auswahl zwischen einem vegetarischen und nichtvegetarischen Gericht. Ich entschied mich für die nichtvegetarische Option. Zum Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August wurde das Essen aus Schweizer Spezialitäten kreiert. Das nichtvegetarische Gericht bestand aus Ebly-Salat, Poulet-Züri-Gschnätzletm mit Rösti und Schokoladen-Mousse aus Toblerone. Dazu nahm ich ein Mineralwasser und eine Flasche Weisswein, einen Merveilles Chasselas de Romandie.
Bei der vegetarischen Variante wurde anstatt des Züri-Gschnätzletm mit Rösti eine andere Schweizer Spezialität, Älpler-Maccaroni angeboten.
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Etwa zwei Stunden später wurde als kleiner Snack Erdbeerglace von Mövenpick verteilt. Ebenfalls wurde in regelmässigen Abständen Wasser angeboten. Nach weiteren dreieinhalb Stunden wurden noch kleine Sandwiches und Getränke verteilt. Etwa zweieinhalb Stunden vor der Landung gab es nochmal einen warmen Snack. Es wurden Panzerotto gefüllt mit Tomaten und schwarzen Oliven und als kleine Süssigkeit ein Vogelnestli verteilt.
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Eine Stunde vor der Landung verteilte die Crew noch ein warmes Tuch und die für SWISS übliche Schokolade.

Kommentar Dan
Dies war mein erster Economy Class Flug mit einer Boeing 777-300ER von SWISS. Ich muss schon sagen, dass die Kabine relativ eng aussieht. Ich war froh, dass ich im Voraus die Plätze beim Notausgang gewählt hatte. Die Kabine ansonsten hat mir gut gefallen. Auch die Bildschirme des Unterhaltungssystems sind deutlich besser als jene im Airbus A330 und A340. Super ist auch, dass es an allen Plätzen einen USB Anschluss hat um das Smartphone oder Tablet aufzuladen.
Der Service und das Essen waren wie bei SWISS gewohnt super. Hier kann ich mich über nichts beklagen. Die Crew hatte wiedermal einen super Job gemacht. Eine schöne Überraschung war, dass es extra zum Schweizer Nationalfeuertag ein Schweizer Spezialitätenmenü gab.
Der einzige «Nachteil» den ich während dem Flug feststellte war das fehlende, bzw. sehr kleine Fenster am Notausgang. Ich hätte mir gerne noch verschiedene Abschnitte während unserem Flug angeschaut, so flogen wir direkt über den Grand Canyon und Las Vegas. Auch flogen wir diesmal eine sehr nördliche Route und ich hätte mir gerne die unendlich scheinenden Schneeflächen in Grönland von Oben angeschaut, aber dieser Kritikpunkt ist Klagen auf sehr hohem Niveau und ich hatte mir den Platz in der Reihe mit dem Notausgang aufgrund anderer Vorzüge selbst ausgesucht.
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