SIN-BKK, Thai Airways, Business, Boeing 787, November 2017

Wir verliessen die Lounge frühzeitig, denn das Gate für unseren Flug lag ganz am äusseren Ende des Terminals. Angekommen am Gate hiess es aber erst mal warten, denn das Boarding verzögerte sich um etwa zehn Minuten. Wir flogen mit TG404 von Singapur nach Bangkok und nach einem kurzen Aufenthalt dann gleich weiter nach Hong Kong.
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Am Gate stand die erst wenige Wochen alte Boeing 787-9 HS-TWA. Thai Airways setzt dieses Modell seit September 2017 zuerst auf Inlandstrecken und aktuell auf kurzen internationalen Strecken ein. Später sollten dann Langstrecken folgen. Die HS-TWA war die erste an Thai Airways ausgelieferte Boeing 787-9. Seit unserer Buchung im Mai wechselte für diese Strecke insgesamt dreimal der Flugzeugtyp. Zuerst war eine Boeing 747-400 geplant, danach eine Boeing 777-300 und am Ende war es eine Boeing 787-9.
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Wir hatten für die total vier innerasiatischen Füge Business Class gebucht. So kamen wir in den Genuss das aktuell neuste Modell der Business Class Sitze bei Thai Airways zu nutzen. Die Sitze in der Business Class sind schräg in einer 1-2-1 Konfiguration angeordnet. Dies ermöglicht jedem Passagier einen direkten Zugang zum Gang ohne über andere Passagiere zu klettern.
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Wir hatten die Plätze 14K und 15K, wobei ich auf 15K sass. Dies ist die vierte Reihe in der Business Class am Fenster auf der rechten Seite.
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Der Platz verfügt über genügend Stauraum, so beispielsweise auch neben der Armlehne am Gang. Auf der rechten Seite des Sitzes war die Ablage für die Bordmagazine und die Safety on Board Karte sowie ein Stromanschluss.
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Der Bildschirm des Unterhaltungssystems ist in der Rückenlehne des Vordersitzes verbaut und kann mit einem Knopfdruck ausgeklappt werden.
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Wenn der Bildschirm eingeklappt ist hat man eine schöne Aussicht aus den beiden grossen Fenstern. Diese haben übrigens keine herunterschiebbaren Fensterabdeckungen, sondern färben sich bei Helligkeit automatisch dunkler um ein Blenden der Sonne zu verhindern und könne bei Bedarf auch von der Crew verdunkelt oder hell gemacht werden.
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Die von Thai angebotenen Kopfhörer sind zwar keine Noise Cancelling Kopfhörer aber trotzdem eine gute Qualität. Auf der Seite des Sitzes befindet der Controller für den Sitz und das Unterhaltungssystem, eine Leselampe, der Anschluss für den Kopfhörer und ein USB Stecker.
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Der Controller für das Entertainmentsystem ist eigentlich der identische wie auch in der Boeing 777-300ER von SWISS in der First und Business Class verwendet wird. Es ist ein Touchscreen, den man unabhängig vom grossen Bildschirm auch bedienen kann. So kann man auf dem grossen Bildschirm einen Film schauen und auf dem Bildschirm des Controllers sich die Informationen über den Flug anzeigen lassen.
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Vor dem Start gab es ein heisses Tuch und einen Eistee. Auch Wasser oder Orangensaft wären auch zur Auswahl gewesen.
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Mit einigen Minuten Verspätung rollte das Flugzeug vom Gate weg in Richtung Runway 02L.
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Über den Wolken verdunkelten sich die Scheiben von alleine um zu verhindern, dass man in der Kabine geblendet wurde.
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Nach dem Erreichen de Reiseflughöhe wurden die Bestellungen für das Essen aufgenommen und auch ein Apéro serviert. Ich entschied mich für ein Glas Veuve Cliquot Champagner und dazu gab es Brown Rice Cracker.
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Der Tisch ist nicht besonders gross, aber für ein Tablar reicht es. Am Fenster hat es ja auch nochmal eine Ablagefläche auf der man die Getränke und andere Kleinigkeiten während dem Essen abstellen kann.
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Zum Essen wurden auf diesem Flug drei Optionen angeboten, das Thai Gericht, das Western Menü und ein Menü passend zur Destination. Die Getränkekarte war ebenfalls sehr umfangreich für einen so kurzen Flug.
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Ich wollte eigentlich das Western Main Course wählen, aber dass war leider nicht mehr verfügbar. So entschied ich mich dann für das Destination Gericht.
Zur Vorspeise gab es Smoked Duck – Potato, Water Chestnut, Gherkin with Parsley, Tomato Wedge.
Zur Hauptspeise wurde braised Beef Shoulder with Tomato and Peppercorn Cantonese Style – Tosses Wheat Noodles with Carrot and Celery, Vegetables.
Zum Dessert gab es dann noch Frische Früchte und Young Coconut and Coconit Milk Jelly with Tab Tim Krob und Lemon Tart.
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Dazu trank ich Wasser und in Glas 2012 Château Lamothe Bergeron Haut-Médoc aus Bordeaux (Farnkreich).
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Zum Abschluss des Essens gab es noch Kaffee oder Tee und ein warmes Tuch.
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Die Business Class verfügt über zwei Waschräume im vorderen Teil. Als Amenities gibt es hier Handcreme von L’Occitane und ein Parfüm.
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Die Helligkeit des Fensters konnte man auch manuell verändern. Durch den nahtlosen Übergang, den es zwischen heller und dunkler Scheibe gibt es zum Teil ganz interessante Farben.
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Wir hatten ein Busgate, so mussten wir unser Handgepäck die Treppe hinuntertragen und mit dem Bus zum Terminal fahren.
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Um 13:46 kamen wir pünktlich in Bangkok an.
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