ORD-ZRH, SWISS, Business, Boeing 777, April 2018

Das Boarding für unseren Rückflug LX9 nach Zürich begann pünktlich. Dies sollte mein zweiter Flug in der Business Class der SWISS 777 werden:
ZRH-LAX, SWISS, Business, Boeing 777, August 2016

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Zurück nach Zürich flog uns die Boeing 777-300 ER mit der Registrierung HB-JNH. Dies ist die achte an SWISS ausgelieferte 777. Die Übergabe des Flugzeuges von Boeing an SWISS war im März 2017, das Flugzeug war bei unserem Flug also ziemlich genau ein Jahr alt.
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Für den Flug nach Zürich hatten wir uns zwei Einzelsitze ausgewählt. Diese Sitze werden aufgrund vom vielen Platzangebot von Vielfliegern auch Tron genannt. Sitzplatzreservation ist grundsätzlich im Preis des Business Tickets inbegriffen mit Ausnahme von den «Törnen», diese werden von SWISS als Privacy seat: Sitzplatz mit mehr Privatsphäre beworben und kosten zusätzlich 199 Schweizer Franken, für Senatoren und HON Circle Member ist die Reservierung aber nach wie vor kostenlos. Wir hatten die Plätze 14A und 16A reserviert. Ich sass auf 14A. Das Sitzlayout bei SWISS in der Business Class ist abwechselnd 1-2-2 und 2-2-1, die Sitze sind somit immer etwas versetzt zur Vorderreihe.
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Der Tron hat sehr viele grössere und kleine Fächer um seine Gegenstände zu verstauen. Unter dem Bildschirm hat es ein kleines Fach um beispielsweise Pass, Portemonnaie und Smartphone während dem Flug zu verstauen. Auf der Seite am Fenster hat es ein Fach wo ich beispielsweise die Menükarten und das Amenity Kit während dem Flug deponiert habe. Ebenfalls hat es auf dieser Seite unten ein Fach wo man seine Schuhe verstauen kann. Auf der Seite zum Gang gibt es noch ein ausziehbares Fach, wo man beispielsweise ein Tablet oder Buch versorgen kann.
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Als ich am meinem Platz ankam waren da bereits die Kopfhörer fürs Entertainmentsystem und eine Flasche Wasser bereitgestellt. In der Armlehne befindet sich noch der Controller für den Sitz und die Touchscreen Fernbedienung für das Entertainmentsystem.
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Ebenfalls sind mehrere Lampen im Sitz verbaut, davon zwei Leselampen auf der rechten Seite des Sitzes. Auch die Kabine kann von der Crew in verschiedenen Farben beleuchtet werden.
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Nachdem ich mein Handgepäck verstaut hatte kam auch bereits eine der Flight Attendants, offerierte ein Begrüssungsgetränk und brachte die Menükarte für den Flug.
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Das Amenity Kit lag bereits am Platz als ich zu meinem Sitz kam. Aktuell hat SWISS in der Business Class verschiedene Amenity Kits der Schweizer Marke Victorinox. Der Inhalt besteht aus dem Üblichen: Socken, Augenbinde, Lippenbalsam, Ohrstöpsel sowie Zahnbürste und Zahnpasta.
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Um 19:07 waren die Vorbereitungen für den Flug abgeschlossen und die Piloten begannen das Flugzeug zum Runway zu lenken.
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Nach dem Take-off kam der Maître de Cabine mit seinem Tablet bei allen Senatoren vorbei, stellte sich kurz vor, begrüsste uns persönlich und wünschte einen guten Flug. In der ausgebuchten Kabine waren es nur fünf Personen, die diese «Spezialbehandlung» bekamen und so gab es von den Personen auf der anderen Seite des Ganges bei mir ein paar fragende Blicke in meine Richtung. Kurz darauf begann der erste Getränkeservice und ich nahm einen Gin Tonic, ein Glas Wasser und dazu gab es eine warme Nussmischung.
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Wie bereits auf dem Hinflug war auch das Menü auf dem Heimflug vom 15 Jahres Jubiläum von SWISS Taste of Switzerland geprägt.
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(Aufs Bild klicken um das Menü zu öffnen)

Zur Vorspeise gab es geräucherte Ente mit Linsensalat serviert mit Saisonsalat an Balsamico-Vinaigrette.
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Zum Hauptgang entschied ich mich für das kurzgebratene Rindsfilet mit grüner Pfeffersauce, Herzoginkartoffel, Broccoli und Babypeperoni. Danach gab es noch zwei verschiedene Käse mit Trauben.
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Ganz zum Schluss auch noch eine Zitrus-Himbeer-Quarktorte und einen Espresso.
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Nach etwas Film schauen und etwas Schlaf war es etwa zwei Stunden vor der Landung schon wieder Zeit für das Frühstück. Das Frühstück konnte man sich bereits nach dem Einsteigen selber anhand einer Auswahlliste zusammenstellen und wurde dann nach dem Aufwachen auch nach Wunsch serviert.
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Ich nahm Orangensaft, mehrere Espresso, Croissant mit Butter und Marmelade, frisches Obst sowie Schinken und Emmentaler.
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Mein Platz hatte im Vergleich zu den meisten Anderen in der Kabine einen Nachteil, anstatt zwei Fenster hatte ich lediglich eines, weshalb ich mich immer nach vorne lehnen musste, wenn ich nach draussen schauen wollte.
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Der Inhalt der Sitztasche bestand aus dem SWISS Universe und dem SWISS Magazine, dem Duty Free Katalog, einem Special zum Duty Free Shopping, einer Safety Card und einem Air Sickness Bag.
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Von meinem Fenster hatte ich einen Ausblick auf das imposante General Electric GE90 Triebwerk, das aktuell grösste und leistungsfähigste Strahltriebwerk der Luftfahrtgeschichte.
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Fast eine halbe Stunde vor der geplanten Ankunftszeit landeten wir bereits in Zürich. Die Fahrt mit der Heidi-Bahn und die Einreise gingen zügig und als wir beim Gepäckband ankamen waren unsere Gepäckstücke auch schon auf dem Band.
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Die SWISS bietet mit ihrer Business Class ein sehr gutes Gesamtprodukt an. Es mag zwar sein, dass andere Airlines wie beispielsweise Singapore Airlines oder Emirates bei ihren neusten Business Class Sitzen mehr Platz anbieten, aber aus meiner Sicht wird dieser kleine Nachteil vom Service an Bord wieder ausgeglichen. Sowohl der Komfort an Bord, die Crew, das Essen und der Service als Komplettpaket kann nach meinem Empfinden nur positiv bewertet werden.