GRZ-ZRH, SWISS, Business, Avro RJ100, Mai 2016

Nach etwas mehr als einer Woche erfolgte der Rückflug von Graz nach Zürich. Diesmal wurde der Flug von SWISS selbst durchgeführt.
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Da der Flughafen Graz relativ klein ist, haben hier die verschiedenen Airlines keine eigenen Lounges, sondern verwenden die sogernannte VIP-Lounge des Flughafens als Vertragslounge. Während unseres etwa 45-minütigen Aufenthalts in dieser Lounge waren wir auch die einzigen Passagiere. Die Auswahl an Speisen und Getränken ist ziemlich bescheiden. Das Schöne an dieser Lounge ist, dass diese oberhalb des Abflugbereiches liegt und man einen schönen Panoramablick über das ganze Vorfeld und die Start-/Landepiste hatte. Leider gibt es keinen direkten Zugang zur Terrasse, da direkt vor der Lounge die öffentliche Zuschauerterrasse ist und man so wieder den Sicherheitsbereich verlassen müsste.
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Das Boarding begann pünktlich. Was ich an diesem Flughafen so gerne habe ist, dass man nach der Kontrolle des Boardingpasses übers Vorfeld zum Flugzeug laufen kann. Nach Zürich bringen sollte uns heute der Avro RJ100 oder auch Jumbolino genannt, mit der Registrierung HB-IYY. Der Jumbolino wurde 1998 an Crossair, die Vorgängergesellschaft der SWISS ausgeliefert und ist mittlerweile auch schon etwa 17 Jahre im Einsatz. Alle Avro RJ100 der Swiss werden bis 2017 laufend durch die neuen Bomardier CSeries 100 und 300 ersetzt.
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Gleich wie auf dem Hinflug habe ich mir im Voraus auch für diesen Flug den Fensterplatz 2E in der Business Class ausgesucht. Nachdem alle Passagiere Platz genommen hatten rollten wir auch schon zügig zur Startbahn. Unser Flug war zu dieser Zeit der einzige, der Starten sollte und erfolgte der Start auch ohne grosse Verzögerung.
Bald nach dem Start wurde auch schon das Abendessen serviert. Es wurde Lachs mit Kartoffelsalat, Käse und zum Dessert eine Creme mit Rhabarberstückchen serviert, dazu Wasser Champagne und Kaffee mit viel SWISS-Schokolade 🙂
Diese Mahlzeit war als Abendessen wieder wie beim Hinflug schon völlig ausreichend für diese kurze Flugdauer und auch geschmacklich konnte man nichts Negatives sagen.
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Das Wetter war teilweise etwas bewölkt und so konnte man während einem grossen Teil der Reise abgesehen von ein paar wenigen wolkenlosen Flecken fast nur Wolken sehen. Der Blick auf die beiden am Flügel befestigten Honeywell Triebwerke entschädigte aber für das wolkige Wetter.
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Die Landung erfolgte trotz einer kleinen Verspätung beim Abflug sogar etwa fünf Minuten vor der geplanten Zeit.
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